mechanische Ente Vom mechanistischen
zum organischen Denken
Wissenschaft und Kunst
  bio-logos.de Werner Merker  
 

Paradigmenwechsel in der Naturwissenschaft - Wege zur Erkenntnis des Lebendigen

Das Lebendige an sich ist etwas völlig anderes als die Materie. Nicht über Zählen, Messen und Wiegen kann man das Lebendige erforschen. Hier ist eine ganz andere Methodik erforderlich. Das Lebendige kann als individueller andauernder Prozess nicht durch Begriffe und Zahlen, sondern nur durch einen inneren Prozess des Forschers erfahren werden: Einfühlung in Qualitäten und inneres Nachahmen von Gesten des Lebendigen können durch eine quasi künstlerische Wahrnehmung zu einer intuitiven Erkenntnis führen. Dies ist ein subjektiver Akt und dennoch ist eine wissenschaftliche Objektivität möglich, denn Qualitäten, Gesten und deren intuitive Erkenntnis werden von verschiedenen Menschen ähnlich erfahren und sind durchaus kommunizierbar. Sie werden nicht nur in unserem Inneren subjektiv erzeugt, wie die Konstruktivisten meinen, sondern stellen tatsächlich eine Eigenschaft der äußeren Welt dar. Sie gehören zu deren Wesen, zu deren Geistigkeit dazu. Eine solche erlebende Wahrnehmungs- und Forschungsmethode stellt einen völlig anderen Ansatz dar als die Versuche, das Lebendige über abstrakte Konzepte der Quantenphysik oder der morphogenetischen Felder zu erfassen.

Goethe und die Naturwissenschaft

Goethe beschrieb, wie ihm seine künstlerische Tätigkeit und seine Art der Kunstbetrachtung bei der Wahrnehmung und dem Verständnis von Pflanzen, Tieren und Menschen hilfreich waren. Nur so konnte er ihr Wesen und und ihre Erscheinung zusammenbringen. Nur so kommt man dem kreativen individuellen Wesen in seiner veränderlichen individuellen Umwelt näher. Eine solche Forschungsmethode kann auch über die Wissenschaft hinaus zu einem organischen Denken und Handeln führen mit weitreichenden Auswirkungen für unseren Umgang mit der Natur und unser Miteinander im sozialen Leben.

Mögliche Wege zur Wahrnehmung und Erkenntnis des Lebendigen werden in nebenstehendem Buch umfassend beleuchtet. Dabei wird ausführlich darauf eingegangen in wie weit die Quantenphysik und die Theorie der morphogenetischen Felder zur Erkenntnis des Lebendigen etwas beitragen können. Im Jahr 2001 wurden bereits zwei Artikel zu diesem Thema veröffentlicht, die nebenstehend vollständig einsehbar sind. Einen weiteren Artikel, der Rupert Sheldrakes morphogentische Felder, Aristotels Seele und Gernot Böhmes Atmosphären vergleicht, finden Sie  hier.


   
britische Flagge  English version: From mechanistic to
  organic thinking and acting
 
Publikationen zum Thema
Buch

Werner Merker
Vom mechanistischen zum organischen Denken


Wege zur Erkenntnis des Lebendigen

Verlag: Monsenstein und Vannerdat
Preis: 15,90 Euro

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Buch

2 Artikel in Tattva Viveka, Zeitschrift für Wissenschaft, Philosophie und spirituelle Kultur:
Lebendiges - Wahrnehmung und Wissenschaft
Einfühlung und Nachahmung als wissenschaftliche Methodik zur Erkenntnis des Lebendigen
Morphogenetisches Feld, Seele und Atmosphäre
Eine Verlebendigung des morphogenetischen Feldes

Werner Merker: Vom mechanistischen zum organischen Denken und Handeln

2 Artikel in der Zeitschrift Matrix3000
Aug. und Nov. 2001

Vom mechanistischen zum organischen Denken und Handeln

Organisches Denken bei Goethe und Sheldrake


 
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Letzte Aktualisierung: 31.08.2016
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